Tourismus in Sevilla (Spanien)
Die Platz befindet sich im Santa Cruz Viertel, sie ist elegant mit Brunnen und Orangenbäume, sie diente im 17.Jahrhundert als offenes Theater, bei dem die Zuschauer auf dem umliegenden Balkons sassen und unter anderem die Uraufführung von Stücken des sevillanischen Barockdramatikers Lope de Rueda erlebten. Über die Gloria Strasse erreicht man die Plaza de los Venerables und das gleichnamige Asilo eine Stiftung und Wohnstätte für alte Geistliche. Der 1686 bis 1698 von Leonardo de Figueroa errichtete Gebäudekomplex besitz einen schönen Patio und eine prächtig ausstaffierte Barockkirche.

Die Plaza Doña Elvira - Sevilla - Andalusien (Spanien)
Die gegenüberliegende Hostería de Laurel, die in José Zorrillas Don Juan Roman erwähnt wird, bietet guten Wein und bekömmliche Tapas. Ein schmiedeeisernes Spitzenkreuz auf der Plaza de Santa Cruz steht an der Stelle der 1810 von französische Truppen zerstörten Synagoge und gab dem Viertel seinen Namen.
Auf der Plaza Doña Elvira isst man an den Tischen der Lokale ebenso unter freiem Himmel. Es gibt Restaurants, die draussen Tische und Hocker aufgestellt haben auch Strassenmusiker kommen gelegentlich vorbei, spielen Flamenco und sammeln ein paar Cent ein. Eine der wichtigsten Restaurants heiss Doña Elvira, das Restaurants ist in einem renovierten historischen Gebäude im Herzen des lebhaftes Santa Cruz Viertel und bietet eine vorzügliche Auswahl an traditionellen Fisch und Fleischgerichten. Neben Spezialitäten wie Fisch in Salzkruste, gibt es hier auch typisch andalusischen Essen wie Wildente oder iberischen Schinken. Das schöne Lokal beeindrukt mit einer langen Theke.
Es ist liebenswert, volkstümlich und pittoresk Sevillas, ein Labyrinth aus engen Gassen, verwinkelten Plätzen und weiss gelb gestrichenen Häusern. Das Viertel im Osten der Kathedrale ist voll Legenden Kunstwerken, von Glaubensstärke, von der Liebe und vom Tod handeln.
Am besten beginnen wir den Rundgang im Patio de Banderas, der an die Mauern des Alcázar angrenzt. Über die calle Vida gelangt man in den Callejón del Agua, wo sich die schönsten sevillanischen Innenhöfe erhalten haben. Die andalusischen Wohnhäuser kehren ihr Geschichte nach innen, verstecken sich hinter Fenstergittern, denn das Privatleben ist heilig und gehört nicht auf die Strasse. Es gibt auch kleinen Gärten mit Springbrunnen und grünen Pflanzen, die trozt der wenigen Sonnenstrahlen, die sich hierher verirren, gut gedeihen.
Jede der Gasse hat ihre eigene Geschichte, ist reich an Anekdoten, die nicht selten in Strassennamen weiterleben, wie im Fall der Calle Pomeinte, einst klagte der jüdische Besitzer eines Gewürzladens einem christichen kunden sein Leid, er habe alles, nur keinen Pfeffer. Darauf riet ihm der Christ, er solle nur auf Gott vertrauen.
Durch die calle Teresa erreicht man das Wohnhaus des Malers Murillo, der nach einen tragischen Arbeitsunfall 1682 starb. Die Casa- Museo se Murillo ist im Stil eines Hauses aus dem Goldenen Zeitalter eingerichtet, mit einem Schlafzimmer und Atelier, Keramik, Haushaltsgeräten und Kochgeschirr aus dem 17. Jahrhundert.
Hier befindet sich viele der Sehenswürdigkeiten, wie die gewaltige gotische kathedrale mit dem Wahrzeichen Girald, die herrliche Real Alcázar mit der Königlichen Pälasten und den schönen Gärten von Pedro I. und Karl V. sowie das Archivo de Indias, dessen Dokumente die spanische Eroberung der Neuen Welt erzählen.