Tourismus in Sevilla (Spanien)

Plaza de España

14 January, 2009

Der befindet sich an der Ostseite des Parks Maria Luisa. Der in einen riesigen Halbkreis geschwungene Ziegelbau bildete einst die krönung aller Baulichkeiten für die iberoamerikanische Ausstellung. Ihr Archietkt, der Sevillaner Aníbal González, der sich für den modernismo des Jugendstilarchitekten Gaudí begeisterte, hatte den Wettbewerb zur Gestaltung, der Exposición gewonnen, trat 1926 im Streit mit der Leitung zurück, die ihm bereits zugesagte finanzielle Mittel strich, er blieb der Ausstellung 1929 fern und starb noch im selben Jahr.Das Palastgebäude, in dem einige Szenen aus dem Film Lawrence von Arabien gedreht wurden, ist heute Sitz der Capitanía General und anderer Redierungsämter. In der Sockelzone kann man die Fliesenbilder studieren und erfährt dabei eigenes über die spanischen Provinzen und grosse historische Ereignisse.

Der Innenraum des Platzes wird von einem Kanal umflossen, der 525 m lang ist und die mittlere Esplanade von einer höher gelegenen Zwischenzone trennt, die man über kleine, kachelgeschmückte Brücken erreichen kann. Diese mittlere Zone ist eingeteilt in kleinere Abschnitte, auf denen Bänken stehen, die, nach dem Alphabet geordnet, die spanischen Provinzen darstellen.

Nicht so weit von der Platz befindet sich die Tabakfabrik und der Palast San Telmo.

Die Tabakfabrik

14 January, 2009

Schauplatz des ersten Aktes der Oper Carmen ist ein Platz vor dem Tor zur Tabakfabrik. Wo heute ein Teil der Universitätsverwaltung residiert und fleissige Stundenten ein und ausgehen, waren whwmals Tausende von Frauen damit beschäftigt, aus Tabakblättern Zigarren zu drehen. Das Genussmittel war sehr begehrt, nicht umsonst war der riesige Palast, der einem unbezwingwaren Militärgebaude gleicht, von einem Wassergraben umgeben und nur eine Brücke erreichbar. Man hatte ihn 1728 bis 1771 auf freiem Gelände ausserhalb der Stadt nach einem Entwurf des Holländers van der Beerg errichtet. 24 Innenhöfe, 87 Ställe für Pferde und Maulesel, die die Mühlen bewegten, 10 Brunnen sowie mehrere Fabriksäle waren hinter den massiven, hohen Mauern der Vierflügelanlage untergebracht.

Die Tabakfabrik besass eigene Gerichtsbarkeit, ein Gefängnis und eine besondere Militärwache. Ein Gemalde von Gonzalo de Bilbao, das sich heute im Museo de Bellas Artes befindet, beschreibt eindrucksvoll die Atmosphäre in einem der Fabriksäle, zeigt die Frauen bei der Arbeit, wie sie nebenbei ihre Kinder versorgen, plaudern und wie in der Oper singen.

Neben der Tabakfabrik befindet sich das Hotel Alfonso XIII , das luxuriöseste und teuere Hotel der Stadt, nebenan hat die andalusische Regierung im Palast San Telmo vom Ende des 17. Jahrhundert  ihren Sitz. Er diente als Seefahrerschule. Heute ist die Tabakfabrik, die heute Sitz des Rektorats und von verschiedenen Fakultäten der Universität ist. Seit das Gebäude Universitätssitz ist, liegt hier die Kapelle der Brüderschaft  der Studenten, die eine Christurfigur des Cristo de la Buena Muerte (Chirstus des guten Todes) von Juan de Mesa aus dem Jahr 1620 besitzt.