Der Orangenhof

In das Innere der Kathedrale gelangt man durch die Puerta de los Palos, unmittelbar neben dem steil ajfragenden Glockenturm, der Giralda. Es empfiehlt sich, den Rundgang mit dem luftigen Orangenhof , den Orangenhof, zu beginnen neben der Giralda dea einzige Überbleibsel almohadischer Baukunst in Sevilla. Man erreicht ihn durch den Aussgang im nördlichen Querhaus.

Der Orangenhof (Sevilla - Spanien)

Der Orangenhof (Sevilla - Spanien)

In dem rechteckigen Hof , der einst Waschbecken und Latrinen besass, wuschen sich die Gläubigen Gesicht, Hände  und Füsse, ehe sie am gemeinschaftlichen Gebet in der Moschee teilnahmen. Auf der Nord und Ostseite haben sich insgesamt neunzehn Hufeisenbögen aus maurischer Zeit erhalten. Während das Sanktuarium den westlichen Abschluss des Hofes bildet, ist im östliches Flügel die Kolumbische Bibliothek untergebracht, die Hernando Colón, der Sohn des grossen Entdeckers, dem Domkapitel vermachte.

Zu den wertvollsten Inkunabeln zählen eine Bibel von könig Alfonso X. sowie Bücher aus dem Besitz des Christoph Kolumbus mit seinen eigenen handschiftlichen Randbemerkungen. An der Südoostecke befindet sich auch die Krokodrilspforte, die ihten Namen einem hölzernen Reptil verdalt, das der Sultan von Ägypten 1260 dem Kastilischen König Alfonso X. zum Staatsgeschenk machte, als er um die Hand seiner Tochter anhielt. Das exotische Kriechtier fand einen Platz in der Kathedrale, weil selbst die Christen in ihm einen Glücksbringer und ein Mittel gegen den bösen Blick sahen. Den Haupteingang zur Moschee bildete das Nordportal, die Puerta del Perdón, die durch einen Hufeisenbogen,  Kacheln Fenster, Türflugel mit verzierten Bronzeplatten sowie später angefügtes platereskes Dekor ausgezeichnet wird.

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