Viertel Santa Cruz

Es ist liebenswert, volkstümlich und pittoresk Sevillas, ein Labyrinth aus engen Gassen, verwinkelten Plätzen und weiss gelb gestrichenen Häusern. Das Viertel im Osten der Kathedrale ist voll Legenden Kunstwerken, von Glaubensstärke, von der Liebe und vom Tod handeln.

Am besten beginnen wir den Rundgang im Patio de Banderas, der an die Mauern des Alcázar angrenzt. Über die calle Vida gelangt man in den Callejón del Agua, wo sich die schönsten sevillanischen Innenhöfe erhalten haben. Die andalusischen Wohnhäuser kehren ihr Geschichte nach innen, verstecken sich hinter Fenstergittern, denn das Privatleben ist heilig und gehört nicht auf die Strasse. Es gibt auch kleinen Gärten mit Springbrunnen und grünen Pflanzen, die trozt der wenigen Sonnenstrahlen, die sich hierher verirren, gut gedeihen.

Jede der Gasse hat ihre eigene Geschichte, ist reich an Anekdoten, die nicht selten in Strassennamen weiterleben, wie im Fall der Calle Pomeinte, einst klagte der jüdische Besitzer eines Gewürzladens einem christichen kunden sein Leid, er habe alles, nur keinen Pfeffer. Darauf riet ihm der Christ, er solle nur auf Gott vertrauen.

Durch die calle Teresa erreicht man das Wohnhaus des Malers Murillo, der nach einen tragischen Arbeitsunfall 1682 starb. Die Casa- Museo se Murillo ist im Stil eines Hauses aus dem Goldenen Zeitalter eingerichtet, mit einem Schlafzimmer und Atelier, Keramik, Haushaltsgeräten und Kochgeschirr aus dem 17. Jahrhundert.

Hier befindet sich viele der Sehenswürdigkeiten, wie die gewaltige  gotische kathedrale mit dem Wahrzeichen Girald, die herrliche Real Alcázar mit der Königlichen Pälasten und den schönen Gärten von Pedro I. und Karl V. sowie das Archivo de Indias, dessen Dokumente die spanische Eroberung der Neuen Welt erzählen.

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